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Lärmschutzkonzeption


Unsere Lärmschutzkonzeption

Seit September 2009 arbeiten wir daran den Lärmschutz bei den Ausbauplanungen zur Autobahn A10 und zur Tank- und Rastanlage zu verbessern. Nachdem wir zunächst einen umfangreichen Forderungskatalog aufgestellt haben, den Sie HIER nachlesen können, konzentrieren sich unsere Bemühungen nun auf zwei Kernelemente eines neuen Lärmschutzkonzeptes für die A10:

 

1.       Minimierung der Lärmentstehung durch Flüsterasphalt

Der Einbau eines besonders lärmarmen Asphalttyps ist seit Herbst 2009 unsere Hauptforderung für den Autobahnausbau. Nur durch den Einbau eines solchen lärmarmen Asphaltes – auch Flüsterasphalt genannt - kann der Lärm des Autobahnverkehrs dort verringert werden, wo er entsteht: direkt am fahrenden Auto. Denn die Rollgeräusche fahrender Autos sind die Hauptlärmquelle des Straßenverkehrs.

Diese Forderung konnten wir bereits durchsetzen. Bei Ausbau der A10 wird zumindest für den Bereich vom Baubeginn am Dreieck Nuthetal bis etwas westlich der Bahnbrücke an der Rastanlage Michendorf wird ein lärmarmer offenporiger Asphalt (OPA) eingebaut, der eine dauerhafte Lärmminderung von mindestens 5 dB(A) hat. Dies wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des parlamentarische Staatssekretärs des Bundesverkehrsministeriums, Herrn Mücke (FDP) und dem Staatssekretär des brandenburgischen Verkehrsministeriums, Herrn Bretschneider (SPD) am 18. Juni 2010 in Michendorf öffentlich zugesagt.

Da dieser lärmmindernde Asphalt den Lärm gar nicht erst entstehen lässt, entfaltet diese Lärmschutzmaßnahme eine große Breitenwirkung. Entlastet werden ALLE Anwohner, die den Autoverkehr der Autobahn im entsprechenden Bereich hören.

 

2.       Maximale Lärmschutzwandhöhen durch Solaren Lärmschutz

Der zweite Baustein unserer Lärmschutzkonzeption sind Lärmschutzwände, die eine möglichst große Wandhöhe aufweisen. Denn für die Lärmschutzwirkung von Lärmschutzwänden ist neben deren Absorptionsgrad insbesondere deren Höhe verantwortlich.

Nachdem wir mit der Zusage zum Einbau des Flüsterasphaltes eine Neuplanung der Lärmschutzwände vorgelegt bekommen haben, die diese Wänd höhen wegen des besseren Lärmschutzes der Straßenoberfläche stark reduzierte, haben wir nach Möglichkeiten einer kostenneutralen Erhöhung dieser Wände gesucht. Dabei ist die Idee der Verbindung von Photovoltaik und Lärmschutz entstanden.

Diese Idee konnten wir gemeinsam mit der Landes- und Bundespolitik sowie mit Unterstützung der DEGES, des Landesbetriebes Straßenwesen und des brandenburgischen Verkehrsministeriums in die aktuelle Ausbauplanung einbringen. Mittlerweile ist nicht nur die technische Machbarkeit nachgewiesen, auch eine erste Marktüberprüfung in Form eines Interessenbekundungsverfahrens (mehr siehe HIER) fiel durchweg positiv aus.

Derzeit wird die Ausschreibung der solaren Lärmschutzwände vorbereitet. In einem Modell der öffentlich-privaten-Partnerschaft (ÖPP) soll der solare Lärmschutz an der A10 als Modellprojekt Realität werden. Das Modell sieht durchgehend 10 Meter hohe solare Lärmschutzwände vor. Die Berechnung der Lärmschutzwirkung hat ergeben, dass dieses Modell für alle Anwohner eine zusätzliche Verbesserung der Lärmschutzsituation mit sich bringt.

 

Wir glauben, dass wir bei Realisierung dieser beiden Bausteine einen erträglichen Ausbau der Autobahn A10 erreichen können. Aber natürlich wird auch ein optimierter Lärmschutz nichts daran ändern können, dass die A10 eine der am meisten befahrenen Straßen Mitteleuropas ist und zukünftig noch mehr wird. Und das eine solche Verkehrsachse mehr Lärm, Schadstoffimmissionen und Zerschneidungseffekte „produziert“, als es sich sicher viele Anwohnern wünschen.

"AG Lärmschutz-Jetzt!"
laermschutz_jetzt@gmx.de