Startseite
Lärmschutzkonzeption
Solarer Lärmschutz
Flüsterasphalt
Unsere Stationen
Politik
Neubau Rastanlage
Wir in den Medien
Presse
Infos an die Presse
Bildergalerie
Kontakt-Formular
Impressum


Sie sind der .... Besucher
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit

Unsere Presseinformationen


"Politischer Kleinmut bringt Innovation zu Fall" vom 05.04.2016


"Neuer Rückenwind für den solaren Lärmschutz" vom 23.03.2015


"Wer es nicht versucht, hat schon verloren" vom 31.05.2012


"Solarer Lärmschutz bis zum BAB-Dreieck Nuthetal" vom 02.09.2011


"Startschuss für solaren Lärmschutz" vom 14.02.2011


 "Photovoltaik an Lärmschutzeirichtungen ist machbar" vom 19.10.2010


"Flugrouten über Michendorf und Schwielowsee" vom 24.09.2010


"Photvoltaik und Lärmschutz" vom 14.07.2010


"Flüsterasphalt allein ist nicht genug" vom 25.06.2010


Presseinformation "Lärm macht krank" vom 03.06.2010


"Fehlender Lärmschutz an der Rastanlage" vom 29.04.2010


"Verkehrsminister Jörg Vogelsänger zu Besuch im Bürgerbüro A10"
vom 07.04.2010

Die Initiative „Lärmschutz-Jetzt!!“ konnte heute den brandenburgischen Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) in Michendorf begrüßen. Das Thema der internen Gesprächsrunde im Bürgerbüro der Initiative, an dem auch die beiden Bürgermeisterinnen Kerstin Hoppe (CDU) und Cornelia Jung (parteilos) sowie die Landtagsabgeordnete Susanne Melior (SPD) teilnahmen: Lärmschutz beim Ausbau der A10 zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam.

"Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir heute unsere Gespräche mit der Landespolitik mit Herrn Minister Vogelsänger fortführen konnten. Gerade auch in Vorbereitung des "Runden Tisches" für mehr Lärmschutz an der A10, an dem neben dem Bund, den Kommunen und der Initiative Lärmschutz Jetzt natürlich auch das Landesverkehrsministerium teilnehmen soll, ist uns die heutige Diskussion besonders wichtig." so Andree Halpap, einer der Mitbegründer der Initiative Lärmschutz Jetzt.

Dieser Runde Tisch soll auf Initiative der Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärin Katerina Reiche (CDU) noch im April stattfinden. Ziel dieses Runden Tisches soll es sein, die unterschiedlichen Verantwortlichen an einen Tisch zu bekommen um gemeinsam nach konkreten Wegen für mehr Lärmschutz zu suchen. Frank Krüger von der Initiative "Lärmschutz-Jetzt!!": "Mit diesem Runden Tisch wollen wir vermeiden, dass der Lärmschutz für Michendorf und Schwielowsee im Dschungel der Zuständigkeiten zwischen Bund und Land hängen bleibt. Denn aus der großartigen Unterstützung aus Bundestag, Landtag und Kommunen müssen nun ganz konkrete Maßnahmen für mehr Lärmschutz werden."

Auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf, Frau Cornelia Jung bewertet das heutige Gespräch positiv: „Die offene Atmosphäre des internen Treffens mit dem Verkehrsminister Herrn Vogelsänger zeigt uns, dass unser Anliegen nach mehr Lärmschutz beim Land Unterstützung erfährt. Das macht Mut für die kommenden Verhandlungen.“

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee Frau Kerstin Hoppe (CDU) ergänzt: „Wir werden weiterhin nach Lösungen suchen um eine Lärmschutzverbesserung für unsere Bürgerinnen und Bürger in Schwielowsee zu erreichen. Dafür ist der Einbau des offenporigen Asphalts eine gute Alternative zu den bisherigen Planungen.“ 

"Wir werden die konstruktive Atmosphäre des heutigen Gespräches mit Herrn Minister Vogelsänger in die Diskussionen am Runden Tisch einbringen. Über die Ergebnisse des runden Tisches werden wir dann hoffentlich am 17. April ab 15 Uhr auf unserem Frühlingsfest am Bürgerbüro informieren, zu dem wir schon heute alle Interessierten recht herzlich einladen!" ergänzt Andree Halpap.


Wir haben die Antwort der Bundesregierung bereits vor einer Woche mit großer Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Leider enthält diese Antwort in mehreren Details Aussagen, die nicht vollständig korrekt sind. So führt das Bundesverkehrsministerium aus, dass die betroffenen Gemeinden und Bürger vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens informiert und beteiligt wurden. Andree Halpap dazu: "Wenn schon der Vortrag einer Planung eine Beteiligung darstellen soll, dann muss das schon einigermaßen verwundern. Denn Bürgern und Verwaltungen wurde eindeutig von der den Ausbau planenden DEGES gesagt, dass man nicht bereit sei auch nur kleinste Anregungen bereits in die Planungen für die Planfeststellungsunterlagen zu übernehmen. Beteiligung stellen wir uns jedenfalls anders vor."

Ähnlich lapidar geht das Bundesverkehrsministerium auch mit dem Thema Flüsterasphalt um. "Woher das Bundesverkehrsministerium die in seiner Antwort auf die Anfrage erwähnte Variante mit offenporigen Asphalt und niedrigen Lärmschutzwänden kennt entzieht sich unseren Kenntnissen. Aus den Planfeststellungsunterlagen jedenfalls kann diese Variante nicht kommen - denn dort wird diese Variante nicht untersucht. Auch die Landesverwaltung scheint diese Variante nicht zu kennen - ließ doch das Landesministerium gerade vor wenigen Tagen verkünden, dass es den Einsatz von Flüsterasphalt nochmals konkret berechnen lässt."

"Wir gehen weiter davon aus, dass es zum Lärmschutz beim Ausbau der A10 nun endlich konkrete Gespräche mit allen Beteiligten geben wird. Und diesen Gesprächen sehen wir sehr entspannt entgegen - auch wenn die Antwort des Bundesverkehrministeriums auf die Kleine Anfrage leider etwas von der erwarteten Sachlichkeit vermissen lässt. Wir zumindest bleiben bei den Fakten - und wir gehen davon aus, dass der Anspruch der betroffenen Bürgerinnen und Bürger auf verstärkten Lärmschutz auch von den Experten in der Bundesverwaltung erkannt wird. Unsere Bitte an den Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Herrn Mücke: Lassen Sie uns baldmöglichst das Problem sachlich diskutieren - und gemeinsam mit Land und betroffenen Kommunen lösen. So wie es bereits die Staatssekretärin aus dem BMU, Frau Katerina Reiche, in unserem Bürgerbüro angekündigt hat. Nur so kann erreicht werden, was Kommunen, Landtag und Teile des Bundestages gemeinsam mit uns für den Ausbau der A10 fordern: Mehr Lärmschutz - Jetzt!"

Wie immer hoffen wir sehr, dass Sie diese Info bei Ihrer Berichterstattung nutzen können und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen


AG Lärmschutz Jetzt!

14552 Michendorf

                                                                                        Michendorf, 21. Februar 2010

PRESSEINFORMATION

Lärmschutz Jetzt – Initiative läutet nächste Phase ein

Bürgerbüro ist ein großer Erfolg

Die Initiative „Lärmschutz Jetzt!“ läutet die nächste Phase in ihren Aktivitäten für mehr Lärmschutz beim Ausbau der Autobahn A10 ein. Für den kommenden Freitag, den 26. Februar 2010 bietet die Initiative allen interessierten Bürgerinnen und Bürger im Bürgerbüro in Michendorf die Gelegenheit mehr über die Positionen der Landes- und Bundespolitik zu erfahren und auch selbst mit den Politikern ins Gespräch zu kommen.

Ab 14 Uhr lädt die Initiative dafür unter dem Motto "Politik im Gespräch" in das Bürgerbüro ein, zu der Abgeordnete aus dem brandenburgischen Landtag und dem Bundestag kommen werden. Bislang haben Vertreter aller Fraktionen des Landtages ihr Kommen zugesagt, dies sind Susanne Melior (SPD), Andreas Bernig (DIE LINKE), Michael Jungclaus (GRÜNE), Saskia Ludwig (CDU) und Marion Vogdt (FDP), aus dem Bundestag hat bereits Andrea Wicklein (SPD) zugesagt. Eingeladen ist auch die brandenburgische Verkehrsministerin Jutta Lieske (SPD).

Diese Gesprächsrunde im Bürgerbüro findet einen Tag nach einer Debatte im Landtag zum Thema Lärmschutz an der A10 statt – wir hoffen am 26. Februar auch über konkrete Ergebnisse aus dieser Debatte des Landtages berichten zu können. Andree Halpap von der Initiative Lärmschutz Jetzt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Forderungen nach mehr Lärmschutz beim Ausbau der A10 von allen Fraktionen des brandenburgischen Landtages unterstützt werden. Damit ist ein wichtiger Grundstein für die Umsetzung unserer Forderung gelegt. Jetzt erwarten wir, dass alle Fraktion unabhängig von der Beteiligung ihrer Partei an der Landes- oder Bundesregierung an einem Strang für mehr Lärmschutz beim Ausbau der A10 ziehen werden. Dafür werden wir natürlich auch die Diskussionen im Landtag und im Bundestag sehr genau weiter verfolgen.“

Mit der Gesprächsrunde am kommenden Freitag läutet die Initiative die nächste Phase in ihren Bemühungen um mehr Lärmschutz ein. Mit Ablauf der Einspruchsfrist zieht die Initiative Lärmschutz Jetzt gleichzeitig eine positive Bilanz ihrer bisherige Arbeit. Andree Halpap: „Wir haben mit unserem Bürgerbüro in Michendorf gezeigt, dass das Thema Lärmschutz den betroffenen Menschen in den Gemeinden Michendorf und Schwielowsee ein wichtiges Anliegen ist. Und die interessierten Bürger haben das Büro zu einem tollen Erfolg unserer Initiative werden lassen - gerade in den letzten Tagen der Einwendungsfrist wurde es sehr stark besucht. Auch die große Zahl der Einwendungen ist ein wichtiger Erfolg für unsere Bemühungen. Nun geht der Protest in die nächste Runde - in der unter anderem die Gespräche mit der Landes- und Bundespolitik intensiviert werden sollen. Dabei wird uns der große Rückhalt auch bei allen im Landtag vertretenen Parteien ein großer Ansporn sein, dass diese Unterstützung jetzt auch in konkrete Maßnahmen für mehr Lärmschutz mündet.“

Wir halten Sie auf dem Laufenden - weitere Informationen: www.laermschutz-jetzt.de


AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf

                                                                                           Michendorf, 24. Januar 2010

PRESSEINFORMATION

Unser Bürgerbüro ist eröffnet

Informationen und Hilfe beim Schreiben von Einwendungen

Nach der erfolgreichen Bürgerversammlung der Initiative "Lärmschutz Jetzt!" in der letzten Woche verstärken die engagierten Bürgerinnen und Bürger ihr Informationsangebot für die Bürger aus Michendorf und Schwielowsee: im Ortskern von Michendorf wurde eigens für diese Information ein Bürgerbüro eröffnet.

Die Eröffnungsfeier am Samstag war ein großer Erfolg. Die Räumlichkeiten des Bürgerbüros konnten die vielen Gäste kaum fassen, die mit den Initiatoren der Initiative die Eröffnung des neuen Bürgerbüros feiern wollten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit um die Planungsunterlagen anzusehen, mit den Initiatoren der Initiative "Lärmschutz Jetzt!" über mögliche weitere Aktionen zu sprechen und mit den anwesenden Politikern die Problem des Lärmschutzes an der Autobahn zu diskutieren. Und viele Gewerbebetriebe aus der Region unterstützten die Einrichtung und die Eröffnung des Bürgerbüros mit Sachspenden. Ob Räumlichkeiten, Technik, Kaffe oder Kuchen - alles wurde gesponsert.

Gefreut hat uns auch die breite Beteiligung aus der Bundes- und Landespolitik. Mit Susanne Melior (SPD) und Andreas Bernig (DIE LINKE) waren die beiden Regierungsfraktionen aus dem brandenburgischen Landtag vertreten. Dabei war auch Michael Jungclaus (GRÜNE), der den Vorsitz des Landtagsausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im brandenburgischen Landtag inne hat, Saskia Ludwig (CDU), die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Faktion im brandenburgischen Landtag sowie Sven Petke (CDU), der stellvertretende Landesvorsitzende der brandenburgischen CDU. Aus der Bundespolitik war Katarina Reiche (CDU) gekommen, die als Staatssekretärin im Bundesumweltministerium mit dem Thema Lärmschutz auch beruflich betraut ist. Aus dem Europaparlament konnten wir Elisabeth Schroedter (GRÜNE) begrüßen.

Andree Halpap, einer Mitinitiatoren der Initiative, betonte bei der Eröffnung, dass diese breite Zustimmung aus den Parteien und den unterschiedlichen Volksvertretungen nun auch in konkrete Maßnahmen einfließen müsse: "Als Demokrat glaube ich immer noch daran, dass die Politik das Handeln von Verwaltungen bestimmt. Wenn also die Einigkeit der Politik für einen wirklichen Lärmschutz an solchen Hauptverkehrswegen wie der A10 echt ist, dann müssen jetzt substantielle Veränderungen an den Planungen erfolgen. Oder das Planfeststellungsverfahren muss vorzeitig beendet werden. Bei solch großen Infrastrukturmaßnahmen darf gerade beim Lärmschutz nicht die billigste Möglichkeit zur Einhaltung von Grenzwerten Maßstab sein - entscheidend muss sein, was technisch machbar ist und mit vertretbarem Aufwand zur nachhaltigen und breiten Verbesserung der Lärmsituation für die Anwohner führt."

Das Bürgerbüro wird in den nächsten Wochen allen betroffenen Bürgern zur Verfügung stehen. Wir möchten mit unserem Büro allen Interessierten die Gelegenheit geben, die Unterlagen mit uns gemeinsam durchzusehen und Einwendungen dazu zu formulieren. Dazu haben wir im Bürgerbüro nicht nur die Karten ausgelegt, wir halten auch die Planungsunterlagen bereit. Wir geben bei Bedarf auch Unterstützung beim Schreiben von Einwendungen, drucken diese gerne im Bürgerbüro aus. Und wir bieten zusätzlich an die Einwendungen entgegen zu nehmen und diese dann direkt an die Anhörungsbehörde weiter zu leiten. Denn niemand sollte vergessen, dass wir nur noch 24 Tage Zeit haben unsere Forderungen in das Verfahren einzubringen. Alle, die für eine Änderung der Planung eintreten, sollten jetzt Einwendungen schreiben. Nur wer jetzt aktiv ist wird im weiteren Verfahren noch beteiligt.

Wir laden ganz herzlich ein, uns im Bürgerbüro in Michendorf, Potsdamer Straße 39 zu folgenden Zeiten zu besuchen:

Dienstags, Donnerstags und Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.laermschutz-jetzt.de

 


 

AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf 

                                                                                       Michendorf, 25. November 2009

PRESSEINFORMATION

Übereiltes Verfahren löst Enttäuschung aus

Neue Homepage der Initiative:  www.laermschutz-jetzt.de

Mit Enttäuschung haben die in der Initiative für mehr Lärmschutz beim Autobahnausbau organisierten Bürgerinnen und Bürger die übereilte Ankündigung des Planfeststellungsverfahrens zur Kenntnis nehmen müssen. Bereits im Januar soll nun das Auslegungsverfahren beginnen.

Die Initiative hat bislang immer auf die Durchsetzungskraft der Politik gesetzt. Die Vertreter fast alle politischen Parteien haben sich vor der Wahl positiv zum Thema Lärmschutz beim achtstreifigen Ausbau des südlichen Berliner Ringes positioniert - lediglich die FDP ließ die Anfrage der Initiative bis heute unbeantwortet. In den Antworten haben sich insbesondere die Vertreter der heutigen Regierungsparteien SPD und Die Linken hinter die Forderungen der Initiative gestellt.  

Nach den vorliegenden Informationen befürchten die Initiatoren der AG "Lärmschutz Jetzt!" nun allerdings, dass die vom brandenburgischen Infrastrukturministerium mit der Planung beauftragten DEGES nun doch mit unveränderten Planungsunterlagen in das Planfeststellung gehen will. Das hieße: kein Lärmschutz für Langerwisch und Ferch, kein Flüsterasphalt als einzige Lösung mit breiter Lärmschutzwirkung, keine Lärmschutzwand im Mittelstreifen, keine seitlichen Ablagerungen von Aushubmaterial in Form von Lärmschutzwällen. 

Andree Halpap, einer der Mitinitiatoren der AG “Lärmschutz Jetzt!”: "Natürlich sind wir alle sehr enttäuscht über diese übereilte Ankündigung der Auslegung - und bei vielen Anwohnern werden bei dieser Form der Ankündigung schnell Erinnerungen an andere Planverfahren wach. Trotzdem setzt unsere Initiative weiterhin auf direkte Abstimmungen. Immerhin haben wir vor der Landtagswahl große Zustimmung aus der brandenburgischen erfahren. Allerdings haben wir sehr gehofft, dass man aus den bereits in der Region durchgeführten Planfeststellungsverfahren gelernt hat und nun mehr auf die Kraft gegenseitiger Gespräche setzt. Die jetzige Ankündigung der baldigen Auslegung macht diesen Dialog nicht leichter. Wer neue Konflikte in der Region vermeiden will, der ist gut beraten nicht allein auf formale Verfahren zu setzen. Und ein wirklicher Dialog wurde uns Betroffene bislang verweigert - weder mit den Gemeindeverwaltungen, noch mit den kommunalen Gremien und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Region wurde bislang ein offener Dialoges geführt." 

Zeitgleich mit der Ankündigung des Planfeststellungsverfahrens stellt die Initiative "Lärmschutz-Jetzt!" ihre neue Homepage vor. Unter www.laermschutz-jetzt.de werden wir zukünftig alle Interessierten über den Stand der Planung und über die öffentlichen Aktionen informieren. Dort sind auch alle Antworten der brandenburgischen Landespolitik auf unseren offenen Brief nachzulesen. Wir laden herzlich dazu ein, diese Plattform zur gegenseitigen Information und Kontaktaufnahme zu nutzen. 

Weitere Informationen:   www.laermschutz-jetzt.de

Kontakt:                       laermschutz_jetzt@gmx.de


AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf

                                                                                         Michendorf, 25. Oktober 2009

PRESSEINFORMATION

Lärmschutz muss auch die brandenburgische Politik erreichen

Lärmschutz ist nicht nur für uns als Anwohner des südlichen Berliner Ringes ein besonders wichtiges Thema. Lärmschutz brennt den Bürgern im Land Brandenburg an vielen Stellen auf den Nägeln: ob nun an den zahlreichen Hauptverkehrswegen von Straße Schiene oder im Umfeld der Flughäfen. Darum muss das Thema Lärmschutz nun auch Eingang in brandenburgische Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und DIE LINKE finden.

Auf Bundesebene scheint das Thema Lärmschutz bereits in den Regierungsfraktionen angekommen zu sein. Zumindest bekennen sich CDU, CSU und FDP im Entwurf für ihren neuen Koalitionsvertrag zu einen verstärktem Lärmschutz. Der Lärmschutz insgesamt soll verbessert werden und die Lärmsanierungswerte sollen abgesenkt werden – so die voraussichtlich neue Regierungskoalition in ihrem Entwurf für den Koalitionsvertrag auf Bundesebene. Und die neue Koalition setzt sich auch für einen „verstärkten Einsatz von Flüsterasphalt und lärmarmen Fahrbahnen” ein.

Andree Halpap, einer der Mitinitiatoren der AG “Lärmschutz Jetzt!” freut sich über diese Festlegungen: “Wir sind sehr froh, dass sich die zukünftige Bundesregierung so klar zum Lärmschutz bekennt und auch den verstärkten Einsatz von Flüsterasphalt in ihre politische Zielsetzungen aufgenommen hat. Denn der Bund ist für den Ausbau der Bundesautobahnen letztlich verantwortlich – und diese Autobahnen sind nicht nur hier bei uns in Michendorf eine ganz wesentliche Lärmquelle.“

Die AG „Lärmschutz Jetzt!“ setzt nun große Hoffnungen auf die laufenden Gespräche zur Bildung der neuen rot-roten Landesregierung in Brandenburg. Die Verhandlungen über die zukünftigen Eckpunkte der Verkehrspolitik im Lande Brandenburg werden in den kommenden Tagen erfolgen. Apl. Prof. Dr. Krüger von der Initiative für mehr Lärmschutz an der A10 dazu: „Die brandenburgischen Verkehrspolitiker von SPD und der LINKEN werden nun hoffentlich auch in der Landespolitik einen besseren Lärmschutz angemessen verankern können – da wird die rot-rote Landesregierung sicherlich nicht hinter der Bundespolitik zurückfallen wollen. Darum erhoffen wir uns aus der Landespolitik eine Unterstützung in unserem Bemühen, den Flüsterasphalt endlich auch in Brandenburg verstärkt einzusetzen. Und wir hoffen natürlich, dass damit auch der Lärmschutz beim Ausbau des südlichen Berliner Ringes direkt vor unseren Haustüren neu durchdacht wird. Denn hier wird immerhin einer der am meisten befahrenen Autobahnabschnitte Deutschlands achtspurig ausgebaut.“

Weitere Informationen:  www.laermschutz-jetzt.de

Kontakt:                      laermschutz_jetzt@gmx.de


AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf

                                                                                      Michendorf, 22. September 2009

PRESSEINFORMATION

Ausbau der A10: Politik contra Verwaltung

Vor etwa zwei Wochen hatte die „AG Lärmschutz Jetzt!“ den KandidatInnen für den brandenburgischen Landtag einen offenen Brief zum Lärmschutz an der A10 geschrieben. Darin wurden die Forderungen für einen besseren Lärmschutz beim acht spurigen Ausbau des südlichen Berliner Ringes öffentlich gemacht.

Andree Halpap, ein Gründer der Initiative für mehr Lärmschutz: „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Antworten, die wir bereits von unseren Landtagskandidaten erhalten haben. Aber am meisten freut uns die breite Zustimmung der Landespolitik für mehr Lärmschutz an der am stärksten befahrenen Autobahn Ostdeutschlands. SPD, Linke, Grüne und CDU sind sich einig: Beim acht spurigen Ausbau der A10 muss ein optimaler Lärmschutz für die Anwohner gewährleistet werden. Eine Super-Große Koalition für die Ortschaften an der Autobahn A10!“

Susanne Melior (SPD) hat der Initiative ihre direkte Unterstützung für längere Lärmschutzwände und für den Einbau von Flüsterasphalt angekündigt. Dabei weist sie darauf hin, dass ihre Unterstützung nach mehr Lärmschutz an der A10 nicht nur für Michendorf gelten soll, sondern auch für die Nachbargemeinde Schwielowsee. Und Frau Melior hat darauf hingewiesen, dass ihr Einsatz für Flüsterasphalt über die A10 hinausgeht und dieser Asphalt zum Standard für alle weiteren Baumaßnahmen werden sollte.

Sehr konkret sind die KandidatInnen der LINKEN geworden, die gemeinsam geantwortet haben. Anita Tack (DIE LINKE) hat die drei Kernforderungen der „AG Lärmschutz Jetzt!“ zu sieben Fragen an die Landesregierung verarbeitet und diese sieben Fragen bereits als kleine Anfrage in den brandenburgischen Landtag eingebracht. Dabei wird nach dem Stand der Umsetzung der Vorschläge aus der Lärmschutzinitiative in der Ausbauplanung gefragt und nach den Begründungen des Verkehrsministeriums, wenn dies noch nicht erfolgt ist.

Die KandidatInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern in einem gemeinsamen Antwortschreiben, dass Lärmschutz beim Autobahnausbau Priorität haben muss. Und auch die GRÜNEN sind bereits aktiv geworden - in einem Brief an Herrn Minister Dellmann hat der bündnisgrüne Landesvorsitzende Axel Vogel auf die Notwendigkeit von längeren Lärmschutzwänden und den Einbau von geräuscharmen Asphaltdecken beim Ausbau der A 10 hingewiesen. Auch der Vorschlag eines Tempolimits für einen besseren Lärmschutz an diesem viel befahrenen Autobahnabschnitt wurde von den GRÜNEN direkt bei Herrn Dellmann eingefordert.

Aus der CDU haben wir leider nur sehr allgemein gehaltene Unterstützungsmails erhalten und die Kandidaten der FDP haben bislang noch keine Zeit gefunden uns auf unseren Brief zu antworten.

Auch Heinz Schäferhoff hat die „AG Lärmschutz Jetzt!“ mit gegründet und kommentiert die Reaktionen aus der Politik: „Die Reaktionen aus der Landespolitik geben uns Rückenwind im Kampf für mehr Lärmschutz – bleibt nur zu hoffen, dass in Brandenburg wirklich die Politik regiert und nicht die Verwaltung!“

Weitere Informationen:   www.laermschutz-jetzt.de

Kontakt:                          laermschutz_jetzt@gmx.de
 


AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf

                                                                                      Michendorf, 16. September 2009

PRESSEINFORMATION

Offener Brief zum Lärmschutz an der A10

Die „AG Lärmschutz Jetzt!“ überreichte den KandidatInnen für den brandenburgischen Landtag ihre Forderungen für einen besseren Lärmschutz beim achtspurigen Ausbau des südlichen Berliner Ringes. In einem offenen Brief an die LandtagskandidatInnen von SPD, Linke, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen wirbt die Initiativgruppe um Unterstützung in der Landespolitik.

Die “AG Lärmschutz Jetzt!” hat in diesem offenen Brief an die LandtagskandidatInnen ihr Anliegen in drei Punkt zusammengefasst:

1.    Einbau von Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt – OPA) in die Fahrbahnen

Nur durch diese Maßnahme kann der Lärm bereits am Entstehungsort aktiv verhindert werden – in anderen Bundesländern ist diese Form des Lärmschutzes längst üblich! Wo, wenn nicht auf der am meisten befahrenen Autobahn Ostdeutschlands soll diese effektivste Form des Lärmschutzes zur Anwendung kommen?

2.     Verlängerung der Lärmschutzwände auf der Nordseite

Ohne diese Verlängerung werden zukünftig die östlichen Wohngebiete der Gemeinde Michendorf der Verlärmung schutzlos preisgegeben!

3.     Bau von Lärmschutzwänden auf dem Mittelstreifen

Aufgrund der erheblichen Breite der neuen Autobahn ist die Lärmausbreitung nur durch zusätzliche Lärmschutzwände auf dem Mittelstreifen weiter einzugrenzen!

Mit unserem offenen Brief wollen wir die zukünftigen Landtagsabgeordneten auf unser Anliegen aufmerksam machen und um deren Unterstützung werben. Immerhin ist der auszubauende Autobahnabschnitt die am meisten befahrene Autobahn in ganz Ostdeutschland. Und es ist damit einer der wenigen deutschen Autobahnabschnitte, deren Verkehrsbelastung einen Ausbau auf acht Fahrspuren notwendig macht. Wenn eine solche massive Verkehrsader mitten durch dicht bewohnte Gemeinden wie Michendorf führt, dann muss ein optimaler Lärmschutz für die Anwohner eine Selbstverständlichkeit sein.

Wir erwarten mehr als nur Verständnis für unser Anliegen durch die angeschriebenen LandtagskandidatInnen. Wir brauchen jetzt eine aktive Unterstützung unserer Landespolitiker, damit die Gemeinde und die Anwohner endlich direkt in die weiteren Ausbauplanungen einbezogen werden!

Den Wortlaut des offenen Briefes fügen wir als Anlage zur weiteren Verwendung bei

 


 

AG "Lärmschutz Jetzt!"
14552 Michendorf                                                                       

                                                                                      mail : laermschutz_jetzt@gmx.de
 

Herr Reinhold Dellmann
Lanker Weg 32
16348 Wandlitz

Michendorf, 16. September 2009

Berliner Ring wird achtspurig – Offener Brief an die Brandenburger Landtagskandidaten

Sehr geehrter Herr Minister Dellmann,

wir wenden uns heute an Sie als Minister für Infrastruktur und Raumordnung und an zahlreiche Landtagskandidaten weil wir Ihre Unterstützung brauchen. Denn direkt vor unserer Haustür wird einer der am meisten befahrenen Autobahnabschnitte in Deutschland ausgebaut – die A 10 zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam. Auf acht Fahrspuren sollen zukünftig 126.000 Autos pro Tag durch unsere Gemeinde rollen.

Auch wenn wir als direkte Anwohner dieser Autobahn insbesondere von der Verlärmung durch diesen Autobahnausbau sehr direkt betroffen sind – wir können die Notwendigkeit des Ausbaus durchaus nachvollziehen. Aber wir erwarten, dass unser Wohnumfeld vor einer weiteren Verlärmung geschützt wird. Leider berücksichtigt die bisherige Planung diesen Lärmschutz nur sehr ungenügend.

Wir fordern mehr Lärmschutz für alle Anwohner durch folgende Maßnahmen:

1.     Einbau von Flüsterasphalt (offenporigen Asphalt – OPA) in die Fahrbahnen

Nur durch diese Maßnahme kann der Lärm bereits am Entstehungsort aktiv verhindert werden – in anderen Bundesländern ist diese Form des Lärmschutzes längst üblich!

2.     Verlängerung der Lärmschutzwände auf der Nordseite

Ohne diese Verlängerung werden zukünftig die östlichen Wohngebiete der Gemeinde Michendorf der Verlärmung schutzlos preisgegeben!

3.     Bau von Lärmschutzwänden auf dem Mittelstreifen

Aufgrund der erheblichen Breite der neuen Autobahn ist die Lärmausbreitung nur durch zusätzliche Lärmschutzwände auf dem Mittelstreifen einzugrenzen!

Da das Thema Lärmschutz für uns als “Autobahngemeinde” ein so zentrales Thema ist, wird es unter den Bürgern vor der Landtagswahl sehr intensiv diskutiert. Sie, sehr geehrter Herr Dellmann kandidieren nicht nur für den Landtag, Sie sind als Minister auch für diesen Ausbau verantwortlich. Daher erhoffen wir uns von Ihnen eine direkte Unterstützung bei unserem Ziel, echten Lärmschutz für uns Anwohner zu erzielen, denn letztlich plant und baut Brandenburg diesen Bundesverkehrsweg.

Gerne würden wir Ihre Vorstellungen, wie Sie unser Anliegen unterstützen werden, in die öffentliche Diskussion zum Lärmschutz einbringen. Wir freuen uns daher über Ihre kurzfristige Antwort und verbleiben mit freundlichen Grüßen

apl Prof. Dr. F. Krüger    J. Esselbach    D. Grunow    A. Halpap     H. Schäferhoff    K. Steinike

 


AG “Lärmschutz Jetzt!”
14552 Michendorf

                                                                                     Michendorf, 12. September 2009

PRESSEINFORMATION

AG “Lärmschutz Jetzt!” - für mehr Lärmschutz an der Autobahn

Nach mehreren Wochen der ergebnislosen Diskussionen um den achtspurigen Ausbau der Autobahn A 10 direkt vor unseren Haustüren hat sich nun eine Initiativgruppe für mehr Lärmschutz beim Autobahnausbau gegründet: die AG „Lärmschutz Jetzt!“               

Die Diskussionsrunden der DEGES als beauftragte Planungsgesellschaft für den Ausbau der A 10 haben in Michendorf viele Betroffene gegen die Ausbauplanung aufgebracht. Denn die Veranstaltungen haben sehr deutlich gemacht, dass nach Willen der DEGES die zahlreichen Bürgerproteste keinen Einfluss auf die Planungen haben sollen. Unverändert will man die Planungen beim brandenburgischen Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) einreichen und unverändert will man damit in die Planfeststellung gehen. Der offizielle Begründung, dass im Planfeststellungsverfahren ausreichend Raum für das Einbringen von Bürgeranregungen sei, trauen viele BürgerInnen nicht. Sie wollen jetzt aktiv werden um sich schon jetzt verstärkt für eine echte Verbesserung der Planung einzusetzen. Dafür hat sich jetzt eine Initiative zusammengefunden, die sich den Namen AG „Lärmschutz Jetzt!“ gegeben hat.

Dieser Name ist Programm, so Andree Halpap einer der Initiatoren: „Unser wichtigstes Anliegen ist der Schutz vor einer immer stärker werdenden Verlärmung durch die Autobahn. Schon jetzt beeinträchtigt uns der Lärm dieser Autobahn sehr. Wenn die A 10 aber erst für 126.000 Autos pro Tag ausgebaut sein wird, wenn dann Minute für Minute fast 900 PKW's und LKW's durch unsere Gemeinde donnern werden, dann muss man diese Belastung wohl als extrem bezeichnen. Dabei sperren wir uns gar nicht gegen den Ausbau des südlichen Berliner Ringes als einem der am meisten befahrenen Autobahnabschnitte in ganz Deutschland. Aber wir fordern für uns Anwohner den bestmöglichen Schutz vor Lärm.“

Möglichkeiten für einen besseren Lärmschutz sehen die Initiatoren an vielen Stellen. So die Verlängerung der Lämschutzwände auf der Nordseite, der Verbleib von Aushubmaterial am Autobahnrand oder der Einbau von Lärmschutzeinrichtungen im Mittelstreifenbereich, Das wichtigste Anliegen ist aber der Einbau von sogenanntem Flüsterasphalt. Karsten Steinike dazu: „Es grenzt doch fast schon an einen Skandal, dass man hier in Brandenburg selbst bei einem solch gigantischen Autobahnausbau die technischen Möglichkeiten von lärmmindernden Straßenbelägen nicht für uns Anwohner ausschöpft. Was in anderen Bundesländern an neuralgischen Stellen längst zum Standard geworden ist, will man uns in Brandenburg aufgrund angeblicher technischer Mängel noch immer vorenthalten. Dabei kann mit offenporigem Asphalt der Lärm auf die wirksamste Art und Weise am Entstehungsort bekämpft werden: offenporiger Asphalt lässt den Lärm durch Fahrgeräusche gar nicht erst entstehen.“

Für alle Interessierte ist die Initiative per Mail erreichbar: < laermschutz_jetzt@gmx.de >

 


 

Um PDF-Dokumente anzeigen zu können, laden Sie hier den  herunter.

 

"AG Lärmschutz-Jetzt!"
laermschutz_jetzt@gmx.de